Es wollt ein Mann in seine Heimat reisen

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Es wollt ein Mann in seine Heimat reisen,

Er sehnte sich schon lang nach Weib und Kind.

Doch must er einen dunklen Wald durchreisen,

Bis plötzlich ihn ein Räuber überfiel.

 

Gib her dein Geld dein Leben ist verloren,

Gib her dein Geld dein Leben ist dahin.

Sonst werd ich dich mit meinem Dolch durchbohren,

Ich morde dich so wahr ich Räuber bin.

 

Mein Geld, mein Geld das kann ich dir nicht geben,

So nimm denn du mein junges Leben hin.

Willst du es haben sollst du es mir nehmen,

Ich öffne dir von selber meine Brust.

 

Der Räuber bleibt ein Weilchen vor ihm stehen,

Sag an, sag an was trägst du auf der Brust,

Es ist das Bild von meiner selgen Mutter,

Verzeih verzeih dein Bruder steht vor dir.

 

12 Jahre schon haben wir uns nicht gesehen,

12 Jahre schon irrst du im Wald umher,

drauf küsst er ihn, drauf küssten sie sich beide,

in unsrer Heimat gibt’s ein Wiedersehn.